Lehre und Ausübung einer Modernen Religion Scientology
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Ein Überblick Aus Religionswissenschaftlicher Sicht Vorgestellt von der Church of Scientology International Heim
Inhalt
Das Glaubensbekenntnis der Scientology-KircheEinführung
Kapitel
Kapitel 1 Die Definition des Religionsbegriffs in einer pluralistischen Gesellschaft
Kapitel 2 Die Lehre der Scientology
Kapitel 3 Die religiösen Praktiken der Scientology
Kapitel 4 Schriften und Symbole der Scientology
Kapitel 5 Organisationsstruktur der Scientology-Kirche
Kapitel 6 Soziales Engagement
Kapitel 7 L. Ron Hubbard - der Stifter der Scientology
Anhang
Adressenverzeichnis der Kirchen und Missionen
Bibliographie


DIANETIK

L. Ron Hubbards Weg zur Stiftung der Religion Scientology fand seinen Anfang, als er während seiner Suche nach der Natur des Menschen bestimmte Entdeckungen machte. Im Jahre 1948 stellte er die Ergebnisse seiner Arbeit unter dem Begriff „Dianetik“ vor, ein Wort, das „durch die Seele“ bedeutet oder „wie sich der Geist auf den Körper auswirkt“.

In der Dianetik legte L. Ron Hubbard seine Entdeckung eines bis dahin unbekannten und schädlichen Teils des Verstandes dar, der Aufzeichnungen in Form geistiger Eindrucksbilder von in der Vergangenheit erlebtem Verlust, Schmerz und von Bewußtlosigkeit enthält. Diese spirituell belastenden Eindrücke werden zusammen mit allen anderen Lebenserfahrungen der Reihe nach auf der „Zeitspur“ („time track“), wie sie von den Scientologen genannt wird, festgehalten. Die Schmerz beinhaltenden Vorfälle, die auf dieser Zeitspur „gespeichert“ sind, liegen außerhalb der bewußten Wahrnehmung eines Menschen und sammeln sich zu dem an, was L. Ron Hubbard den „reaktiven Verstand“ nannte – die Quelle aller seelischen Belastung, unerwünschten Ängste, Emotionen, seelischen Pein und seelisch verursachten Leiden. Er ist das Gegenstück zum „analytischen Verstand“, dem Teil des Verstandes, der denkt und analysiert, Fakten beobachtet, sich an sie erinnert und Probleme löst.

Dianetik stellt eine Methode zur Verfügung, bei der der reaktive Verstand dadurch angesprochen wird, daß jene bisher unbekannten belastenden Erfahrungen aufgedeckt und in ihrer schädlichen Auswirkung auf die Person behoben werden. Wenn dies geschieht, erreicht der Mensch einen neuen Zustand spirituellen Bewußtseins, der „Clear“ genannt wird. Die dem Menschen zugrundeliegende geistige Wesenheit, seine Persönlichkeit, seine Talente, seine persönliche Kraft und sein ureigener Charakter, seine ihm innewohnende Güte und Anständigkeit werden allesamt wiederhergestellt.

Der Zustand Clear in Scientology entspricht etwa dem Bewußtseinszustand Bodhi – Erleuchtung – im Buddhismus; er stellt aber eine permanente Ebene eines geistigen Bewußtseins dar, wie sie vor Dianetik und Scientology nie erreichbar war.

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