Ein anderer wies auf die östliche Weltanschauung hin, wonach alle Religionen trotz ihrer unterschiedlichen Glaubensvorstellungen und Praktiken lediglich verschiedene Wege zum Ziel derselben höchsten Wirklichkeit seien. Er zitierte dazu aus einem alten japanischen Gedicht: Es gibt viele Pfade am Fuße des Berges, aber auf dem Gipfel sehen alle denselben Mond.
Scientology ist im ureigensten Sinn religiös, denn sie richtet sich an die geistige Natur des Menschen und seine Rolle in der Ewigkeit.
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Die Thematik, mit der sich Scientology beschäftigt, hat ganz und gar religiösen Charakter. Und dort, wo Wissenschaft und Religion mit der Frage nach dem Wesen von Wahrheit, Wissen und allem Sein konfrontiert werden, stellt Scientology eine Brücke zwischen beiden dar. Sie geht auf die fundamentalen Fragen des Lebens ein, mit denen sich jeder Mensch auseinandersetzen muß, ganz gleich, wie sehr ihn sein vermeintliches Verständnis der materiellen Welt faszinieren mag. Das Universum mag zwar durchaus mit dem Urknall der Astrophysiker entstanden sein, aber die Frage warum? bleibt dennoch offen. Auch erklärt diese Theorie nicht, welche Richtung dieses Universum einschlägt und ob unser irdisches Dasein irgendeinen höheren Zweck erfüllt.
Scientology ist im ureigensten Sinn religiös, denn sie richtet sich an die geistige Natur des Menschen und seine Rolle in der Ewigkeit. Allerdings geht sie die traditionellen religiösen Fragen vom Standpunkt der Vernunft aus an: ein Ansatz, gegen den die Wissenschaft wohl kaum Einwände haben kann.